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Wieder interessante Geschichten bei Tee & Tratsch |
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Mittwoch, 15. August 2007 |
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Pünktlich um 18.30 Uhr trafen zahlreiche Besucher in der
Bibliothek u. Touristinformation ein. Die Arbeitsgruppe „Deutsche
Fachwerkstraße" hatte am 09.08.07 wieder zu Tee& Tratsch
eingeladen. Unter den Besuchern waren viele bekannte Gesichter, aber auch einige
„Neue" gesellten
sich dazu.
An diesem Abend erzählte Horst Tober aus seiner Kindheit.
Er lebte mit seiner Familie in einem Dorf dicht an der russischen Grenze. Dort
betrieben sie eine kleine Landwirtschaft. Mit eindrucksvollen Worten schilderte
er dann die Flucht vor der russischen Armee im Januar 1945.
Unter der Losung „
Heim ins Reich" begann eine Odyssee, welche durch Hunger, Kälte,
Tod, Plünderei und Vergewaltigung geprägt war. Doch trotz aller Entbehrungen
nahmen sie unterwegs noch ein „Wolfskind" auf (Die Geschichte der Wolfskinder
schildert der Beendorfer Autor Winfried Schmidt in seinem Buch). Im Jahr 1947
erreichten sie Magdeburg. Hier stellt sich die Frage, gehen wir aufs Land oder bleiben wir in
der Stadt? Die Entscheidung fiel nicht schwer und so wurden sie bei einem Bauern in Groß Rodensleben
einquartiert. Am Ende seiner Ausführungen zeigte Horst Tober noch Fotos von seiner Reise vor zwei
Jahren in die alte Heimat.
Einige Besucher hatten ähnliche Erlebnisse in dieser Zeit
und berichteten darüber und so klang der Abend langsam aus.
Beim nächsten Tee & Tratsch im Oktober erzählt Dr.
Wilfried Heppner über die Weferlinger Postgeschichte. Wir sind gespannt!
Heike Konopka
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