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Aufführung der "Pension Schöller" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
Mittwoch, 9. Juli 2008
Aufführung der Pension Schöller Jeder Jahr ist es das Highlight der vorsommerferienlichen Zeit - die SchPüler des hiesigen Gymnasiums traten wieder auf. Diesmal wurde eine leichte und amüsante Kost den Besuchern präsentiert - das Lustspiel "Pension Schöller" von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby.
Dieses Stück ist bereits 118 Jahre. Geschrieben wurde es im Jahre 1890, die Uraufführung fand am 07. Oktober des selben Jahres in Berlin statt.
 
In diesem leicht verdaulichen Stück geht es um den Gutsbesitzer  Philipp Klapproth, (Felix Donhof) welcher das Studium für seinen Neffen Alfred (Franz Hubert Spenn) finanziert. Er möchte gern einmal eine Irrenanstalt von innen sehen. Und damit begann das Verwechslungsspiel. Anstatt seinen Onkel Philipp in eine Irrenanstalt zu führen, nimmt ihn Alfred mit zur Pension Schöller, welches für seine exzentrischen Gäste bekannt ist. Dort amüsiert sich der Gutsbesitzer prächtig, da er denkt, die dortigen Personen seien wirklich geistig verwirrt. Doch es dauert nicht lange, da wird er von den vermeintlichen Irren auf seinem Gut besucht. Die Situation erklärt sich dann aber, als Alfred gesteht.
 
Doch bis es zu dem Showdown kommt passieren noch etliche andere amüsante Dinge, die die Besucher herzlichst zum Lachen brachten. Insgesamt begrüßten die SchPüler in den Tagen zwischen Freitag und Sonntag ca. 450 begeisterte Besucher, welche wieder hauptsächlich aus der Weferlinger Region kamen, doch auch weit gereiste gab es zu sichten.
 
Auf diese drei Tage bereiten sich die Mitglieder der Theater-AG unter der Leitung von Thomas Grießbach ein Jahr lang vor. Nach den Sommerferien beginnt wieder die Zeit. Zuerst die letzten Veranstaltungen Revué passieren lassen, danach werden kräftig neue Bücher gelesen und von allen bewertet. Welches Stück am Ende am Besten abschnitt, sieht man dann gegen Ende des Schuljahres. Die Vorbereitungen und das Proben nehmen eine Schulstunde pro Woche und evtl. Wochenend-Arbeiten in Anspruch - das ganze ca. vier bis fünf Monate lang.
 
Doch können die 14 Darsteller und vier Helfer "hinter der Bühne" stolz auf sich sein. Sie rissen das Publikum mit ihrer sehr guten Interpretation des Stückes bei Laune. Dafür gab es am Ende viel Beifall.
 
Die Darsteller im Einzelnen sind: 
Philipp Klapproth - Felix Donhof Josefine Krüger
- Mandy Steinbach 
Ulrike Sprosser - Lisa Stücker Eugen Rümpel - Florian Schröder
Ida Sprosser - Anna-Marie Schmidt Major Gröber - Thomas Grießbach
Franziska Sprosser - Sophie Bode Schöller - Bianca Heilmann
Alfred Klapproth
- Franz Hubert Spenn Amalie Pfeiffer - Isabell Köhler
Ernst Kissling - Anna Leuschner/Henning Fleck Friederike Pfeiffer - Anne Sommer

Fritz Bernhardy

- Lisa Franke

Kellner, Blumenmädchen,

Gast, Tiger
- Norman Schulze
Die fleißigen Helfer, welche keine Rolle bekleideten, aber am Stück mitwirkten, sollen natürlich nicht vergessen werden. Kornelie Wahner-Willems war für die Bühne verantwortlich, die Musik kam aus den Händen von Franz Hubert Spenn. Die Technische Leitung lag in den Händen von Wilhelm Weske, Thomas Grießbach war, wie jedes Jahr, für die Regie zuständig.
 
Nun kann man sich wirklich auf das kommende Jahr freuen und mit Spannung erwarten, was uns die SchPüler dort präsentieren. Nachwuchs ist auf jeden Fall dringend notwendig. Am letzten Aufführungstag wurden traditionsgemäßg alle Schulabgänger verabschiedet.
 
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