Startseite arrow 2008 arrow Gelungene Premiere im Flecken Weferlingen / Amtseinführung beim Markgrafen-Fest am 6. Juli
Gelungene Premiere im Flecken Weferlingen / Amtseinführung beim Markgrafen-Fest am 6. Juli PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Webmaster   
Mittwoch, 18. Juni 2008

kirschkoeniginwahlSeit Sonnabend hat Weferlingen eine Königin. Sie heißt Christin, ist 17 Jahre alt und wurde mit großer Mehrheit zur ersten Kirschkönigin des Fleckens gewählt. Beim Markgrafen-Fest am 6. Juli wird sie zum ersten Mal im Festgewand erscheinen. Zur Seite stehen ihr die Prinzessinnen Svenja und Laura.

 

rechts im Bild: Christin Ebeling


Immer wieder mussten am Sonnabendnachmittag Stühle nachgeholt werden, und bei der Abstimmung über die Kirschkönigin nahmen einige auch Stehplätze in Kauf. Die Premiere, zu der die Arbeitsgruppe Fachwerkstraße und der Bürgerverein Fachwerk Weferlingen, eingeladen hatten, zog viele Gäste an, wenn die Veranstaltung auch wegen des unbeständigen Wetters in den großen Versammlungsraum im Feuerwehrhaus verlegt werden musste.

 

Zwei Kandidatinnen stellten sich dem interessierten Publikum für die Wahl zur Kirschkönigin, eine dritte hatte kurzfristig abgesagt. Horst Tober, Leiter der Arbeitsgruppe Fachwerkstraße, befragte die beiden jungen Damen, damit sich die Gäste ein Bild von ihnen machen. Lisa Sücker aus Oebisfelde ist gerade in den Abiturprüfungen am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Weferlingen. Für sie ist Weferlingen nicht nur Schulort, versicherte sie. Am Gymnasium engagiert sie sich im Schüler- Café und in der Theatergruppe „Die SchPüler“. Sie würde Weferlingen gern auch darüber hinaus repräsentieren, versicherte die 18-Jährige. „Eine Weferlinger Kirschkönigin sollte auch aus Weferlingen sein“, stellte sich Christin Ebeling vor. Die 17- Jährige besucht die 11. Klasse des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Wie Lisa hält auch Christin es für eine gute Aktion, mit der Wahl einer Königin mehr Aufmerksamkeit auf den Ort zu ziehen. Der Ort müsse auch für junge Leute attraktiver werden, versicherte Christin. Dazu will sie auch in einem Verein von jungen Leuten für junge Leute, der gerade gegründet wird, beitragen. Mitglieder dieses Mobsey-Clubs gestalteten den Nachmittag auch bereits mit einem Flohmarkt mit. Sie werden auch beim Markgrafen- Fest mit mehreren Aktionen vertreten sein.

Nach der Vorstellung der beiden Kandidatinnen konnten alle Gäste auf Stimmzetteln ihre Favoritin ankreuzen. Bei drei ungültigen Stimmen gewann Christin mit 56 Stimmen vor Lisa mit 18 Stimmen. Horst Tober dankte beiden für ihre Bereitschaft. Auch Lisa wäre eine gute Repräsentantin, stellte er fest. Doch nur eine kann Königin werden.

 

"Eine Weferlinger Kirschkönigin sollte auch aus Weferlingen sein"

 

Petra Märtens hatte eine Schärpe für die Königin gestickt, Ingrid Hurschler die Kirschenkrone gebunden. Am 6. Juli beim Markgrafen-Fest in der Burganlage wird der Markgraf Friedrich Christian von Kulmbach Bayreuth, der seinen 300. Geburtstag feiert, Kirschkönigin Christin in ihr Amt einführen. Lisa wird an dem Tag beim Fest übrigens auch auf der Bühne auf dem Burghof stehen. „Die SchPüler“ gestalten mit einer kleinen Szene aus ihrem neuen Stück „Pension Schöller“, das am 4., 5. und 6. Juli jeweils abends auf dem Schulhof zu sehen ist, das Festprogramm mit. Der Kirschkönigin zur Seite stehen zwei Prinzessinnen. Dafür gab es zwar nur zwei Bewerberinnen, doch auch sie stellten sich dem Publikum vor. Die 12-jährige Svenja Hahne aus Weferlingen und die 13-jährige Laura Dörfel aus Klinze übernehmen diese Aufgabe. Die Freundinnen besuchen die Sekundarschule in Calvörde.

 img_1561

Präsentiert wurde am Sonnabend auch das „Kleine Weferlinger Kirsch Rezeptbuch“, das erklärt, dass der frühere Weferlinger Kirschenmarkt der Auslöser für dieses Büchlein ist, und verschiedenste Rezepte empfi ehlt. Die Hefte gibt es in der Bibliothek/Tourist-Information.

 

Horst Tober dankte allen Helfern, die bei den Vorbereitungen und am Tag selbst geholfen haben, besonders den Frauen, die sich um Kaffee und Kuchen und sehr vieles mehr gekümmert haben.

 

Quelle: Volksstimme 17.06.2008