Die erste
Kreisrassegeflügelschau des Landkreises Börde durften die Vereinsmitglieder des
Rassegeflügelzüchtervereins „Grauer Harm" von 1948 Weferlingen und Umgebung
anlässlich des 60 jährigen Bestehens ausstatten.
"Es ist mir eine besondere
Freude, sie zur ersten Kreisrassegeflügelschau des Landkreises Börde als
Schirmherr hier in Seggerde, im historischen Kuhstall, recht herzlich
willkommen heißen zu kommen. Die Schau ist ein wichtiger Eckpfeiler auf dem
Wege des Zusammenwachsens der Zuchtverbände der Altkreise", begrüßte der
Landrat Thomas Webel die Gäste, nachdem der Vereinsvorsitzende Dietmar Jörend
seine Grußworte beendet hatte. „Ich wünsch ihnen ein sachkundiges Publikum, das
die Tiere nicht nur nach der Pfannengröße beurteilt", ergänzte der Landrat
schmunzelnd.
Der stellvertretende Bürgermeister des Fleckens Weferlingen, Dirk
Herrmann Kuthe und der erste Vorsitzende des Kreisverbandes der Rassegeflügelzüchter
„Ohre" e.V. gratulierten dem Verein und wünschten viel Erfolg für die Schau und
die weitere Arbeit. Mit einem dreifachen „kikeriki" war die Kreisschau dann
eröffnet. Was die über 1000 Besucher dann zu sehen bekamen war überwältigend.
22 der über 1000 Tiere wurden von den elf Preisrichtern mit vorzüglich
bewertet. Unzählige Tiere bekamen ein hervorragend oder sehr gut als Bewertung.
Als Ohre-Verbandsmeister wurde beim Wassergeflügel Joachim Nowak, bei den
Hühnern Franz Wille und bei den Zwerghühnern Dietmar Jörend ausgezeichnet. Bei
den Tauben gab es gleich zwei Sieger. Roland Mohr und Klaus Stresow lagen mit
ihren Tauben mit 383 Punkten punktgleich. Den Wanderpokal des Landrates kann
sich Dietmar Jörend in seine Vitrine stellen. Kai Lange wurde Ohre-Verbandsjugendmeister
und erhielt gleichzeitig die Bundesjugendmedaille.
Aber alle Aussteller, die
unter anderem aus Klötze, Samswegen. Hermsdorf, Wolfsburg, Haldensleben,
Süpplingen, Groß Santersleben, Bülstringen, Barleben, Büddenstedt, Hundisburg,
Irxleben, Dedeleben, Walbeck und Weferlingen nach Seggerde in den historischen
Kuhstall angereist waren, können auf ihre Zuchterfolge stolz sein. Neben den
vielen Tieren waren die traditionelle
Tombola und der vorbereitete Imbiss für die Besucher ein begehrter
Anlaufpunkt.
„Ich möchte mich auf diesem Wege recht herzlich bei allen Züchtern
bedanken, die hier ausgestellt haben. Ich danke all jenen, die bei der
Vorbereitung und Durchführung der gelungenen Schau geholfen habe und all jenen,
die uns als Sponsoren unterstützt haben. Mein besonderer Dank gilt aber der
Familie von Davier, die uns diese schöne Stätte zur Verfügung gestellt hat und
selbst ihr Schlafzimmer räumen musste, weil die Lautstärke der Tiere in der
Nacht so groß war, das an Schlafen nicht zu denken war", dankte der Vorsitzende
Dietmar Jörend. Wenn auch die Türen am Sonntag geschlossen wurden, die
Tierschau findet erst am Montag mit dem „Eibackessen" ihr traditionelles Ende.
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