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Es wäre leicht, die Dummheit zu verhüllen. (So mancher gilt als klug, nur weil er schweigt.) |
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Geschrieben von Harald
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Montag, 17. November 2008 |
Anlässlich des
Volkstrauertages trafen sich im Flecken Weferlingen am Ehrenmal für die
Gefallenen der beiden Weltkriege Bürger des Ortes um den Opfern zu gedenken. "Es wäre leicht, die Dummheit zu verhüllen. (So mancher gilt als klug, nur weil
er schweigt.) Ihr aber liebt die Dummheit, die man zeigt! Man hört euch Tag und
Nacht vor Dummheit brüllen", rezitierte der Weferlinger Bürgermeister Hans
Werner Kraul aus dem Gedicht „Denn Ihr seid dumm" von Erich Kästner.
"1932, als
das Gedicht entstand, ist lange her, man denkt es ist nicht mehr aktuell und
schon gar nicht in Friedenszeiten. Aber 29 tote, junge Soldaten in Afghanistan
zeigen etwas anderes.Der Verteidigungsminister spricht erstmals in der
offiziellen Presseerklärung von ‚Gefallenen‘ und diese Menschen sollten wir in
unser Gedenken mit einbeziehen", ergänzte er.
Nachdem der Bürgermeister ein Gesteck am restaurierten Ehrenmal
niedergelegt hatte, sang Gabriele Rohr „Sag mir wo die Blumen sind" in einer
sehr emotionalen Vortragsweise. Eberhard Pasch, der maßgeblich an der Sanierung
der Ehrenmals beteiligt war bat darum, dass auch die Menschen, die von
deutschen Soldaten getötet wurden mit in das Gedenken einbezogen werden, da
auch sie Opfer sind. Mit dem Lied "Song of Joy", das ebenfalls von Gabriele
Rohr vorgetragen wurde, war die Gedenkfeier beendet. " Lassen sie uns nicht nur
so nach Hause gehen. Lassen sie uns mit unserer Arbeit, dem täglichen Handeln
und mit den Gedanken zeigen, dass wir gelernt haben", meinte der Bürgermeister
abschließend.
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