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850-jähriges Gemeindebestehen und Goldene Konfirmation in Eschenrode |
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Montag, 6. Oktober 2008 |
Gleich zwei Feste feierten die Bewohner aus
Eschenrode am dritten und vierten Oktober. Zum einen wurde die Gemeinde 850
Jahre jung und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr können auf eine 75
jährige Tradition zurückblicken. Los ging es am Freitag, dem Tag der Deutschen
Einheit, mit einer gemütlichen Kaffeerunde im Dorfgemeinschaftshaus.
Frauen aus dem Ort hatten mit viel Liebe und
Können ihre Backkunst unter Beweis gestellt und so für ein buntes Kuchenbuffet
beigetragen.
"Ich möchte mich ganz herzlich bei allen fleißigen Helfern und
‚Bäckerinnen' bedanken, die zum gelingen unseres Festes beitragen", dankte der
Bürgermeister des Ortes, Jürgen Böttcher. Einblicke in die Geschichte der
letzten 850 Jahre gab Kurt Müller im Anschluss. In einem Vortrag erläuterte er
den Anwesenden viele historische Hintergründe und ließ auch die eine oder
andere Anekdote verlauten. Die Geschichte und Entwicklung der Ortsfeuerwehr
beleuchtete im Anschluss Otto Silberbort. Am Samstag wurde der Saal schon am
Vormittag geöffnet.
Die "Goldenen Konfirmanden" der Jahrgänge 1956 bis 1959 aus
den Orten Hödingen und Eschenrode versammelten sich dort, um schon mal vor dem
Gottesdienst Erinnerungen auszutauschen. In der Kirche wurden die
Jubiläumskonfirmanden, die unter anderem aus Stendal, Bad Lauchstädt und Erfurt
angereist waren, gleich von zwei Pastoren in Empfang genommen. So waren
Pastorin Ester Spann für den Hödinger und Pfarrer Klaus Ingelmann für den
Eschenröder Bereich erschienen. Umrahmt wurde der Festgottesdienst der Beiden
Pastoren vom Hödinger Männergesangsverein. Er war es auch, der die
Kranzniederlegung am Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege die
gesangliche Umrahmung übernahm. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr legten
traditionell den Kranz nieder. Im Dorfgemeinschaftshaus wurde sich dann erst
einmal wieder aufgewärmt.
Bei Kaffee und Kuchen, sowie einem kleinen Konzert
des Männergesangsvereins aus Hödingen, verging der Nachmittag wie im Flug.
Ausklang fanden die beiden Festtage mit einem gemütlichen Tanzabend. Gut 100
Gäste waren auf dem Saal erschienen, um sich an deftigen Schlachtplatten zu
laben und das Tanzbein bis in die Morgenstunden zu schwingen.
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