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Sonntag, 14. September 2008 |
"Liebe Konfirmanden, vor 50 Jahren seid ihr hier in
dieser Kirche eingesegnet worden. Wir freuen uns, dass ihr noch einmal zu dem
Ort zurück gekommen seit, wo ihr euch zu Gott bekannt habt", begrüßte Pfarrer
Klaus Ingelmann am Sonntagmorgen die 18 Jubiläums Konfirmanden in der St.
Lamberti - Kirche im Flecken Weferlingen. Zusammen mit Freunden und Verwandten
konnten die Jubilare einen festlichen Gottesdienst verfolgen, der durch das
Orgelspiel von Monika Wrobel und der Weferlinger Kantorei unter Leitung von
Jürgen Wenz bereichert wurde.
In seiner Predigt ging der Pfarrer auf die
letzten 50 Jahre ein. "Sie haben Jahre mit gesellschaftlichen Ereignissen und
Umbrüche erlebt. Es wurde ihnen etwas weg genommen was Generationen vor ihnen
gehört hat, es wurden Pläne aufgestellt, eine Ideologie geöffnet bei der Gott
nicht zählte, es stand die Frage, Jugendweihe oder Konfirmation - beides ging
nicht", waren nur einige Worte, die der Pfarrer zur DDR - Zeit verlor.  Er
stellte fest, dass gerade in der Zeit einige Konfirmanden ihren Glauben gut im
Schrank verstaut haben. "Nur wenige haben ihn ganz vergessen", meinte er. Mit
dem Abendmahl wurde den Konfirmanden noch einmal eine Stärkung erteilt, die sie
auf dem noch vor ihnen liegenden Weg unterstützen soll. Der Pfarrer bat das
alle Anwesenden die Verstorbenen mit in ihr Gebet einbeziehen mögen. "Ich
wünsche ihnen, dass sie gute Gespräche haben, dass sie sich erinnern. Ich
wünsche ihnen einen gesegneten Weg, egal was auf sie zukommen wird", mit diesen
Worten verabschiedete Pfarrer Klaus Ingelmann die Jubilare, die sich im
Anschluss auf der Barriere Rehm trafen und dort noch bis zum Abend in
Erinnerungen schwelgten.
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