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Goldene Konfirmation in Walbeck |
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Montag, 22. September 2008 |
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"Vor 50 Jahren sind sie
unter dem Klang der Glocke in diese Kirche eingezogen und auch heute zu ihrer
goldenen Konfirmation begleitete sie dieser Klang", begrüßte Willi Becker vom
Walbecker Kirchengemeinderat die 19 Jubilare aus den Jahrgängen 1957/58, bevor
Pfarrer Klaus Ingelmann den Festgottesdienst begann.
Wie vor 50 Jahren gaben
die Konfirmanden noch einmal ihr Glaubensbekenntnis vor Gott ab. In seiner
Predigt ließ der Pfarrer die letzten 50 Jahre noch einmal wach werden. "Vor 50
Jahren wurde ihnen gute Worte mitgegeben, das da ein Schatz in ihnen ist, der
etwas bewirken kann, wenn man mit ihm umgehen kann", meinte der Pfarrer. Er
erinnerte die Jubilare auch an ihren Konfirmator, Pfarrer Müller, der es nicht
immer ganz leicht mit ihnen hatte. Es folgte ein geschichtlicher Abriss mit all
den Wirren die kaum zu verstehen waren. "Ihr könnt zurückschauen auf viele
Erfolge, auf einige geschichtliche Ereignisse. Wir müssen uns im jetzigen
System zurechtfinden, aber der Glaube ist der gleiche geblieben", bemerkte
Ingelmann. Er erwähnte auch, dass zur DDR - Zeit die Kirche regelrecht
geplündert wurde. Auch die Altardecke wurde geklaut. "Seit heute haben wir
wieder eine Altardecke. Die Konfirmandin Lotti Mally hat sie gestickt und
dieser Kirche gestiftet. Ich wünsche uns, dass sie sehr lange auf diesem Platz
liegen wird", meinte der Pfarrer. Aber nicht nur Lotti Mally hatte etwas für
diesen Tag vorbereitet, die ansässigen Jubilare hatten viel Arbeit mit der
Ausgestaltung der Kirche getan und diverse Sachen gespendet, wofür sich der
Pfarrer am Ende des Festgottesdienstes auch bedankte. Ein besonderer Dank galt Monika Wrobel und den Hörsinger
Kirchenbläser, die diesen Festgottesdienst würdig umrahmten. Danach trennten
sich die Wege der Jahrgänge. Während es die älteren in die Gaststätte "Barriere Rehm" zog,
trafen sich die jüngeren in der Walbecker Marktschänke, um Erinnerungen
auszutauschen.
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