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"MDR Musiksommer" gastierte in Seggerde PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald   
Mittwoch, 19. August 2009
180803.jpg„Meine Damen und Herren, ich freue mich, dass ich sie hier in Seggerde im Konzertstall so zahlreich begrüßen kann. Dass sie hier beim MDR Musiksommer der Reihe "Gartenträume" sein können verdanken wir der Familie von Davier, die in Etappen diesen Konzertort geschaffen hat", begrüßte der Festpielleiter des MDR Oliver Jüterbock unter Applaus die rund 480 Gäste in Seggerde. Zum krönenden Abschlusskonzert der diesjährigen Konzertreihe „Gartenträume" hatte der MDR  etwas ganz besonderes verpflichtet.

Fünf sympathische Schweizer, die Gruppe „Kol Simcha - The World Quintett", eroberte im Nu die Herzen der Gäste. „Ich komme aus der Schweiz, aber das habt ihr ja sicher schon gehört, aber ich kann nicht anders sprechen, na und manchmal klingt das ja auch ganz charmant", meinte Oliver Truan, Chef des Quintetts, der mit Witz und Humor durch das Programm führte und Hintergründe aller Stücke, die nur Eigenkompositionen waren, führte. Auch die Ausführungen bei der Vorstellung von ihm, der das Klavier in Höchstform spielte war alles andere als langweilig.

 

„Schlagzeuger sind im allgemein dumm. Unser Christoph Staudemann ist aber beschämend intelligent und spielt trotzdem Schlagzeug", „Pirmin Grehl ist der schnellste Flötenspieler der Welt. Der bläst so schnell, dass die Flöte gekühlt werden muss, sonst würde sie schmelzen", meinte er unter anderem. Seine weiteren Musiker waren Michael Heitzler  an der Klarinette und Daniel Fricker am Elektrobass. Was die fünf Musiker dann spielten, überstieg alle Erwartungen. Jeder dieser Künstler beherrschte sein Instrument in Perfektion.

 

 

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Szenenapplaus nach Einzelsoli in den Musikstücken zeigte die Begeisterung der Gäste die zum Teil weit angereist waren. Kol Sichma verknüpfte in seinen Eigenkompositionen die verschiedenen Einflüsse zwischen amerikanischen Jazz und sinnlichen Rhythmen aus dem Nahen Osten zu einem einmaligen Sound. Dieser wurde durch die Besetzung mit Klarinette und Flöte sowie einer swingenden Rhythmusgruppe aus Klavier, Bass und Schlagzeug geprägt und wird den Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben. Nach einer knappen Stunde war dann Pause.

 

Park und Ortsrundgang sowie Stärkung waren in 90 Minuten vorgesehen. „Wir sind zum ersten Mal in Seggerde und haben auch zum ersten Mal eine so lange Pause, hoffentlich bringt das keinen Abbruch der Stimmung im Konzert" meinte der Bassist. Aber da hatte er sich umsonst Sorgen gemacht. Gleich beim ersten Tackt waren die begeisterten Gäste wieder voll dabei.

Tobender Applaus überzeugte die Künstler zu einer Zugabe und auch danach verklang der Applaus lange nicht.