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Reiterferien in Altenhausen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald   
Montag, 3. August 2009

260704.jpg„Wann fahren wir in den großen Ferien nach Altenhausen?", war im Hort des Flecken Weferlingen die wichtigste Frage, die die Hortkinder seit Weihnachten bewegte. „Wir waren durch die Initiative des Jugendamtes und durch die Zustimmung der Seniorenhilfe bereits dreimal in den Ferien auf dem Pony - Schloss.

Und das hat so viel Spaß gemacht, da sind wir auch in diesem Jahr zu Gast in Altenhausen gewesen", erklärte Iris Goesche, Leiterin des Weferlinger Hortes.

21 Kinder, die Eltern Kathrin Böker, Doreen Pröttel, Jens Cherubim sowie die Hortleiterin bezogen letzten Samstag ihre Räume im Schloss. Danach wurde erst einmal die Umgebung erkundet und unter anderem die 140 Stufen zum Turm erklommen. Mit einer selbstgestalteten Disco ging der erste Tag zu Ende, an dem die Kinder aber auch sehr viel Wissen über die Pferde durch die Reitlehrerin Cindy Baumbach vermittelt bekamen. Der Sonntag begann mit der Besichtigung des mächtigen Mammutbaumes in der Nähe des Schlosses.

260705.jpgAm Nachmittag war es dann soweit, die erste Reitstunde begann. Die Ponys wurden von den Kindern geholt,  vorbereitet und dann zum Reitplatz geführt.  Zwei Kinder teilten sich ein Pony, das sie zuerst abwechselnd zu Fuß einige Runden auf dem Platz führten, um sich an das Tier zu gewöhnen. Dann hieß es aufsitzen und die erste Reitstunde konnte beginnen. Da hatten die Kleinen abends beim Grillen doch so einiges über ihre Abenteuer zu erzählen.  

Mit einer Gutenacht - Geschichte über Ponyhöfe oder Geister ging der Tag zu Ende. Eine Kutschfahrt, Reitunterricht und ein Lagerfeuer erwartete die Kinder am Montag. „Da durften unsere Kinder auch noch ihre Pizza kreieren. Sie bekamen den Teig und konnten diesen nach Herzenslust belegen", erläuterte Iris Goesche. Am Dienstag hieß es dann Abschied nehmen. Aber zuvor wurde noch was erlebt. Am Morgen ging es zur Agrarstelle Emden, wo ein Kälberstall besichtigt wurde. Und da ja nun alle Kinder schon erfahrene Reiter waren, wurde die letzte Reitstunde mit einem Ausritt gestaltet. Zwischen 15 und 16 Uhr ging es dann zurück in die Heimatdörfer.

„Wenn Zeit war haben sich die Kinder noch beim Tischtennis, Fußball und Federball ausgetobt, oder haben die vielen Angebote des Spielplatzes genutzt. Wenn alles klappt, werden wir auch im nächsten Jahr wieder Gäste in Altenhausen sein", ergänzte die Hortleiterin abschließend.