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„Wann fahren wir in den großen Ferien nach Altenhausen?", war im Hort
des Flecken Weferlingen die wichtigste Frage, die die Hortkinder seit
Weihnachten bewegte. „Wir waren durch die Initiative des Jugendamtes und durch
die Zustimmung der Seniorenhilfe bereits dreimal in den Ferien auf dem Pony -
Schloss.
Und das hat so viel Spaß gemacht, da sind wir auch in diesem Jahr zu
Gast in Altenhausen gewesen", erklärte Iris Goesche, Leiterin des Weferlinger
Hortes.
21 Kinder, die Eltern Kathrin Böker, Doreen Pröttel, Jens Cherubim sowie
die Hortleiterin bezogen letzten Samstag ihre Räume im Schloss. Danach wurde
erst einmal die Umgebung erkundet und unter anderem die 140 Stufen zum Turm
erklommen. Mit einer selbstgestalteten Disco ging der erste Tag zu Ende, an dem
die Kinder aber auch sehr viel Wissen über die Pferde durch die Reitlehrerin
Cindy Baumbach vermittelt bekamen. Der Sonntag begann mit der Besichtigung des
mächtigen Mammutbaumes in der Nähe des Schlosses.
Am Nachmittag war es dann
soweit, die erste Reitstunde begann. Die Ponys wurden von den Kindern
geholt, vorbereitet und dann zum
Reitplatz geführt. Zwei Kinder teilten
sich ein Pony, das sie zuerst abwechselnd zu Fuß einige Runden auf dem Platz
führten, um sich an das Tier zu gewöhnen. Dann hieß es aufsitzen und die erste
Reitstunde konnte beginnen. Da hatten die Kleinen abends beim Grillen doch so
einiges über ihre Abenteuer zu erzählen.
Mit einer Gutenacht - Geschichte über Ponyhöfe
oder Geister ging der Tag zu Ende. Eine Kutschfahrt, Reitunterricht und ein
Lagerfeuer erwartete die Kinder am Montag. „Da durften unsere Kinder auch noch
ihre Pizza kreieren. Sie bekamen den Teig und konnten diesen nach Herzenslust
belegen", erläuterte Iris Goesche. Am Dienstag hieß es dann Abschied nehmen.
Aber zuvor wurde noch was erlebt. Am Morgen ging es zur Agrarstelle Emden, wo
ein Kälberstall besichtigt wurde. Und da ja nun alle Kinder schon erfahrene
Reiter waren, wurde die letzte Reitstunde mit einem Ausritt gestaltet. Zwischen
15 und 16 Uhr ging es dann zurück in die Heimatdörfer.
„Wenn Zeit war haben
sich die Kinder noch beim Tischtennis, Fußball und Federball ausgetobt, oder
haben die vielen Angebote des Spielplatzes genutzt. Wenn alles klappt, werden
wir auch im nächsten Jahr wieder Gäste in Altenhausen sein", ergänzte die
Hortleiterin abschließend.
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