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Mobseys organisierten erstmals den Weferlinger Weihnachtsmarkt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald   
Dienstag, 1. Dezember 2009
291102.jpgSo richtig Glück haben die Veranstalter des Fleckens Weferlingen mit dem Wetter selten. So auch die Mobsey's, die mit viel Engagement und Organisationstalent zum ersten Mal den Weihnachtsmarkt für Weferlingen organisiert hatten. Startschuss für den Weihnachtsmarkt bildete ein Lampionumzug durch den Ort. Rund 150 Kinder und Erwachsenen schlossen sich der Hörsinger Blaskapelle an und marschierten durch den Ort zum durch den Regen aufgeweichten Burggelände. 

 

Zum Glück hatten die Mobsey’s schnell reagiert und in der Nähe der aufgebauten Stände Hobelspäne und Tannengrün verteilt, damit die Besucher wenigstens dort trockenen Fußes weiter kamen. Pilzpfanne, Steaks und Schmorwurst vom Grill, Glühwein, Eierpunsch, heißer Caipirinha, kalte Getränke, Makronen, Waffeln, Gebäck und das weihnachtliche Flair ließen das schlechte Wetter bei den zahlreichen Gästen schnell vergessen. Als es dann aber gegen 23.00 Uhr wieder anfing zu regnen, verweilte nur noch der „Harte Kern“ auf dem schlammigen Platz.

291105.jpg291107.jpgDie Wetter- und Besucherwende brachte der Sonntag. Bei besserem Wetter besuchten doch sehr viele Gäste den Weihnachtsmarkt. Gern wurden die Fahrgeschäfte und das reichhaltige Angebot auf dem Platz angenommen. Bereits beim Puppenspiel „Der verzauberte Stein“ das von den Mitgliedern der Bürgerverein Fachwerk Weferlingen e.V. aufgeführt wurde, war der Schafstall gut gefüllt.

 

291104.jpgAls dann die Kinder der Kindertagesstätte „Allerspatzen“ und die der Grundschule Weferlingen als Premiere gemeinsam auftraten, konnte buchstäblich kein Apfel mehr zu Boden fallen. Die Erzieherinnen der Tagesstätte sowie Petra Schiemann aus der Grundschule hatten mit ihren kleinen Künstlern vorweihnachtliche Gedichte, Lieder und Musikstücke einstudiert, die nach den Vorträgen mit reichlich Applaus prämiert wurden. Nach den Aufführungen füllte sich dann auch der Markt und es gab erhebliche Schlangen an den „Versorgungspunkten“ auf dem Burghof.

„Das haben die ganz toll hinbekommen“, war die Meinung der meisten Besucher über das Weihnachtsmarktdebüt der Mobsey’s, die damit wieder einmal bewiesen haben, dass dieser Verein mit seinen jungen Mitgliedern in der Lage ist, solche Großveranstaltungen exzellent zu organisieren und durchzuführen und dabei auch noch mit anderen Vereinen zusammenzuarbeiten. Aber nicht nur der Markt wurde gut besucht, auch die Pläne für den Ausbau des Grauen Hermann, der aus Pfefferkuchen gebackene Turm und der Buchbasar in der Bibliothek sowie die Fotoausstellung von Achim Hoeft über die Grenzöffnung fanden reges Interesse.