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Neues Löschfahrzeug für die Weferlinger Feuerwehr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald   
Samstag, 19. Dezember 2009
141201.jpgZwei alte Fahrzeuge, einen B100 und einen LO, hatte die Stützpunktfeuerwehr im Flecken Weferlingen noch in ihrem Bestand. Während der B1000 bereits abgelöst wurde, mussten die Kameraden auf einen Ersatz für den LO noch warten. Auch wenn bereits der ehemalige Bürgermeister Horst Tober mit seinem Rat für einen neuen Eisatzwagen stimmten, konnte dieser erst am letzten Sonntag seiner Bestimmung übergeben werden.

 

Fast 200000 Euro kostet der neue LF 10/6, wobei 72000 Euro Fördergelder geflossen waren. Wer sich das Fahrzeug genauer anschaut, sieht allerdings woher der Preis kommt. Das Fahrzeug ist mit modernster Technik ausgestattet. So überwacht zum Beispiel ein Computer den Wasserdruck , ein Lichtmast lässt sich von unten ausfahren und die Scheinwerfer lassen sich in verschiedenen Richtungen ausrichten, der Lichtgenerator ist hoch modern, auf dem Fahrzeug befindet sich eine Verkehrsleiteinrichtung für den Ernstfall, ein Wassertank und Schaum  sowie ein 60 Meter langer Hochdruckschlauch dienen dem Löscheinsatz, ein Allradantrieb dient der Geländegängigkeit, Atemschutzausrüstung und Tragkraftspritze finden Platz und für die mögliche neunköpfige Mannschaft befindet sich ein Hygieneboard auf dem Fahrzeug. Einen gewissen „Auftritt" verschafften die Kameraden aus Weferlingen ihrem neuen Gefährt.

Der LO war vor dem Gerätehaus positioniert und als der wegfuhr tauchte der LF 10/6 aus dem Nebel aus dem Gerätehaus auf. „Ich freue mich, dass ich euch heute das neue Fahrzeug offiziell übergeben darf. Ich wünsche euch recht viel Erfolg mit ihm und möglichst wenige ernsthafte Einsätze damit", meinte der Bürgermeister Hans Werner Kraul, nachdem er die Weferlinger Kameraden für ihre hohe Einsatzbereitschaft und sehr gute Arbeit gewürdigt hatte. Den Fahrzeugschlüssel überreichte er dem Wehrleiter Stephan Walther, der sich im Namen der Kameraden für das Fahrzeug bedankte.

„Wir benötigen dieses Fahrzeug als Standortwehr dringend. Aber in Zeiten knapper Finanzen wissen wir es zu schätzen, dass der Weferlinger Rat mit seinem Bürgermeister diese Ausgaben getätigt hat", dankte er unter Applaus der Anwesenden.