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Geburtenknick überstanden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald   
Dienstag, 3. Februar 2009
Maxi Mobbeck links und Sara Bernstein beim PhysikexperimentAm Mittwoch waren die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen mit Ihren Eltern und Großeltern in das Freiherr vom Stein Gymnasium eingeladen, um sich über das Lernen dort zu informieren. Der stellvertretende Schulleiter, Lutz Otto Westphal und einige Kollegen hatten dann gleich alle Hände voll zu tun, denn es waren weit mehr Besucher erschienen, als erwartet und so mussten noch Stühle in die Aula gestellt  werden.

"Ich freue mich euch, die ihr vielleicht unsere Schüler werdet und sie liebe Erwachsene in unserer Schule begrüßen zu können", meinte Lutz Otto Westphal in seinen kurzen begrüßenden Worten.

Nachdem der Musiklehrer Gernot Philipp mit einigen Schülern den Nachmittag künstlerisch eingeleitet hatte, begann die Vorstellung der Schule. Dazu hatten auf der Bühne die Fachlehrerinnen Petra Schulze, Katrin Scholz, Kristin Wanke, die Elternvertreter Corina Behrens und Holger Strauß sowie die Schüler Jasmin Behrens und Karl Spenn aus der 5a Platz genommen. In gewohnt lockerer Art leitete der stellvertretende Schulleiter das informative Gespräch.

"Wir haben unsere Schüler im letzten Jahr nach vier Wochen nach ihrer Meinung zur neuen Lernsituation am Gymnasium gefragt" erklärte Petra Schulze. Auf der dann gezeigten Folie stand unter anderem, weniger Freizeit, längere Schulwege, mehr Hausaufgaben, höhere Stundenzahl, mehr Lehrer, aber auch eine schöne Schule. Holger Strauß sprach an, dass die Kinder nach der Schule einen hohen Bewegungsdrang haben und sie diesen auch nachgehen sollten. "Die Schüler sollen keine Angst vor der Schule und den Lehrern haben, aber auch nicht vor den Eltern. Verlangen sie nur das von ihrem Kind was es auch in der Lage ist zu tun, aber nicht gleich auf einmal zu viel", mahnte Westphal an.

Experiment in PhysikEr machte auch deutlich, dass die Schüler aus 40 Orten des Bördekreises in diese Schule kommen. "Da sind die Voraussetzungen doch sehr unterschiedlich. Aber in der ersten Zeit werden unsere Kollegen das Niveau angleichen, damit jedes Kind die gleichen Voraussetzungen hat", ergänzte er. Nach einer guten Stunde war die Gesprächsrunde beendet und die Gäste konnten sich im Schulhaus umsehen, was die zahlreichen Besucher, die nicht in der Aula waren bereits getan hatten. Physikalische und chemische  Experimente, mathematische Knobelaufgaben, Gespräche mit den Fachkollegen und ein kleines Spiel im Computerraum erweiterten unter anderem die Information darüber, was auf die "Kleinen" im nächsten Schuljahr zukommt.

 

"Es war sehr informativ und was uns hier in den fachräumen gezeigt wurde, ist sehr interessant", meinte Doreen Hecker, die mit Sohn Max der Chemielehrerin Birgit Lagemann bei der Herstellung von "Elefanten - Zahnpasta" zuschaute. "Es hat mir sehr gut gefallen, ich finde es einfach toll hier", bemerkte Max zum Geschehen. "Wir haben im letzten Jahr 56 Schüler in die fünften Klassen aufgenommen, in diesem Jahr werden es 20 bis 30 mehr sein. Jetzt haben wir den Geburtenknick  überstanden", erklärte Lutz Otto Westphal abschließend.