Am Mittwoch waren die
Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen mit Ihren Eltern und Großeltern in
das Freiherr vom Stein Gymnasium eingeladen, um sich über das Lernen dort zu
informieren. Der stellvertretende Schulleiter, Lutz Otto Westphal und einige
Kollegen hatten dann gleich alle Hände voll zu tun, denn es waren weit mehr
Besucher erschienen, als erwartet und so mussten noch Stühle in die Aula
gestellt werden.
"Ich freue mich euch, die
ihr vielleicht unsere Schüler werdet und sie liebe Erwachsene in unserer Schule
begrüßen zu können", meinte Lutz Otto Westphal in seinen kurzen begrüßenden
Worten.
Nachdem der Musiklehrer Gernot Philipp mit einigen Schülern den
Nachmittag künstlerisch eingeleitet hatte, begann die Vorstellung der Schule.
Dazu hatten auf der Bühne die Fachlehrerinnen Petra Schulze, Katrin Scholz,
Kristin Wanke, die Elternvertreter Corina Behrens und Holger Strauß sowie die
Schüler Jasmin Behrens und Karl Spenn aus der 5a Platz genommen. In gewohnt
lockerer Art leitete der stellvertretende Schulleiter das informative Gespräch.
"Wir haben unsere Schüler im letzten Jahr nach vier Wochen nach ihrer Meinung
zur neuen Lernsituation am Gymnasium gefragt" erklärte Petra Schulze. Auf der
dann gezeigten Folie stand unter anderem, weniger Freizeit, längere Schulwege,
mehr Hausaufgaben, höhere Stundenzahl, mehr Lehrer, aber auch eine schöne
Schule. Holger Strauß sprach an, dass die Kinder nach der Schule einen hohen
Bewegungsdrang haben und sie diesen auch nachgehen sollten. "Die Schüler sollen
keine Angst vor der Schule und den Lehrern haben, aber auch nicht vor den
Eltern. Verlangen sie nur das von ihrem Kind was es auch in der Lage ist zu
tun, aber nicht gleich auf einmal zu viel", mahnte Westphal an.
Er machte auch
deutlich, dass die Schüler aus 40 Orten des Bördekreises in diese Schule
kommen. "Da sind die Voraussetzungen doch sehr unterschiedlich. Aber in der
ersten Zeit werden unsere Kollegen das Niveau angleichen, damit jedes Kind die
gleichen Voraussetzungen hat", ergänzte er. Nach einer guten Stunde war die
Gesprächsrunde beendet und die Gäste konnten sich im Schulhaus umsehen, was die
zahlreichen Besucher, die nicht in der Aula waren bereits getan hatten.
Physikalische und chemische Experimente,
mathematische Knobelaufgaben, Gespräche mit den Fachkollegen und ein kleines
Spiel im Computerraum erweiterten unter anderem die Information darüber, was
auf die "Kleinen" im nächsten Schuljahr zukommt.
"Es war sehr informativ und
was uns hier in den fachräumen gezeigt wurde, ist sehr interessant", meinte
Doreen Hecker, die mit Sohn Max der Chemielehrerin Birgit Lagemann bei der
Herstellung von "Elefanten - Zahnpasta" zuschaute. "Es hat mir sehr gut
gefallen, ich finde es einfach toll hier", bemerkte Max zum Geschehen. "Wir haben
im letzten Jahr 56 Schüler in die fünften Klassen aufgenommen, in diesem Jahr
werden es 20 bis 30 mehr sein. Jetzt haben wir den Geburtenknick überstanden", erklärte Lutz Otto Westphal
abschließend.
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