Im Jahr 2003 wurde durch
die Initiative der Volksbank Helmstedt eG die Bürgerstiftung Ostfalen
gegründet. Mit der Gründung sollte ein aktiver Beitrag zum Zusammenwachsen der
Menschen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze geleistet werden. Seither ist
die Stiftung mit ihren jetzt sechs Unterstiftungen im Landkreis Helmstedt und
im Bördekreis tätig. Besonderes Augenmerk legt die Bürgerstiftung Ostfalen auf
die Jugendarbeit und hier ist unter anderem das Vorleseprojekt "Lesetraum" initiiert
worden.
Dabei treffen sich in regelmäßigen Abständen Kinder aus den
Kindergärten und Grundschulen mit ihren Vorlesepaten, die ihnen dann in ca. 45
Minuten etwas aus ausgewählten Büchern vorlesen. Nach zehn Treffen werden dann
die Kinder mit einem kleinen Buchgeschenk belohnt. Gestartet wurden die
"Leseträume" im Jahr 2005 in Helmstedt und Haldensleben.
Mittlerweile wird
unter anderem auch in Beendorf vorgelesen. Da auch ein großes Interesse im
Flecken Weferlingen besteht, trafen sich Joachim Traumann, Mitglied des
Kuratoriums Bürgerstiftung Ostfalen, Heike Latuszek, Zuständige für das
Vorleseprojekt "Lesetraum", Iris Goesche, Leiterin des Hortes und Erzieherin in
der Kindertagesstätte, Elvira Böhm, stellvertretende Schulleiterin der
Grundschule, Heike Konopka, Leiterin der Bibliothek sowie der Bürgermeister des
Ortes, Hans Werner Kraul zu vorbereitende Gespräche in der Bibliothek.
In der
Gesprächsrunde wurden die Rahmenbedingungen abgesprochen und es wurde eindeutig
festgestellt, dass unter anderem die Bibliothek ein sehr gut geeigneter Ort
ist, um die Leseträume im Ort auszuführen. Aber auch der Hort und die
Grundschule würden sich eignen. Nun müssen die Pläne geschmiedet werden.
Wichtig für das Gelingen ist aber die Bereitschaft von Weferlinger Bürgern,
eine Vorlesepatenschaft zu übernehmen. Wer als Interesse hat mit Kindern zu
arbeiten und ihnen schöne Bücher näher zu bringen, sollte sich in der
Bibliothek melden. Dort können interessierte Vorleser nähere Informationen
erhalten. "Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Vorleser an Fortbildungen
teilnehmen, um ihre Rhetorik zu verbessern", erklärte Heike Latuszek.
"Wollen
wir hoffen, dass sich ganz schnell Lesepaten finden, damit wir möglichst
schnell anfangen können. Wenn mal jemand ausfällt und es meine Zeit erlaubt,
werde ich auch gern mal vorlesen", meinte das Ortsoberhaupt.
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