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"Lesetraum" in Weferlingen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald   
Montag, 9. Februar 2009
Lesetraum in WeferlingenIm Jahr 2003 wurde durch die Initiative der Volksbank Helmstedt eG die Bürgerstiftung Ostfalen gegründet. Mit der Gründung sollte ein aktiver Beitrag zum Zusammenwachsen der Menschen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze geleistet werden. Seither ist die Stiftung mit ihren jetzt sechs Unterstiftungen im Landkreis Helmstedt und im Bördekreis tätig. Besonderes Augenmerk legt die Bürgerstiftung Ostfalen auf die Jugendarbeit und hier ist unter anderem das Vorleseprojekt "Lesetraum" initiiert worden.

Dabei treffen sich in regelmäßigen Abständen Kinder aus den Kindergärten und Grundschulen mit ihren Vorlesepaten, die ihnen dann in ca. 45 Minuten etwas aus ausgewählten Büchern vorlesen. Nach zehn Treffen werden dann die Kinder mit einem kleinen Buchgeschenk belohnt. Gestartet wurden die "Leseträume" im Jahr 2005 in Helmstedt und Haldensleben.

Mittlerweile wird unter anderem auch in Beendorf vorgelesen. Da auch ein großes Interesse im Flecken Weferlingen besteht, trafen sich Joachim Traumann, Mitglied des Kuratoriums Bürgerstiftung Ostfalen, Heike Latuszek, Zuständige für das Vorleseprojekt "Lesetraum", Iris Goesche, Leiterin des Hortes und Erzieherin in der Kindertagesstätte, Elvira Böhm, stellvertretende Schulleiterin der Grundschule, Heike Konopka, Leiterin der Bibliothek sowie der Bürgermeister des Ortes, Hans Werner Kraul zu vorbereitende Gespräche in der Bibliothek.

In der Gesprächsrunde wurden die Rahmenbedingungen abgesprochen und es wurde eindeutig festgestellt, dass unter anderem die Bibliothek ein sehr gut geeigneter Ort ist, um die Leseträume im Ort auszuführen. Aber auch der Hort und die Grundschule würden sich eignen. Nun müssen die Pläne geschmiedet werden. Wichtig für das Gelingen ist aber die Bereitschaft von Weferlinger Bürgern, eine Vorlesepatenschaft zu übernehmen. Wer als Interesse hat mit Kindern zu arbeiten und ihnen schöne Bücher näher zu bringen, sollte sich in der Bibliothek melden. Dort können interessierte Vorleser nähere Informationen erhalten. "Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Vorleser an Fortbildungen teilnehmen, um ihre Rhetorik zu verbessern", erklärte Heike Latuszek.

"Wollen wir hoffen, dass sich ganz schnell Lesepaten finden, damit wir möglichst schnell anfangen können. Wenn mal jemand ausfällt und es meine Zeit erlaubt, werde ich auch gern mal vorlesen", meinte das Ortsoberhaupt.