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Buntes Lichtspektakel über dem Weferlinger Burghof PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Preikschas, Jörg   
Freitag, 31. Juli 2009
msoa_2009_339.jpgLeider hinterließ das schlechte Wetter seine Spuren auf dem Gelände, und die Besucher mussten mit Matsch und Pfützen Vorlieb nehmen. Kein Grund jedoch für miese Stimmung: Die Mobsey- Crew zeigte sich als geschlossene Truppe mit einheitlichen Shirts und verbreitete, wo man hinsah, gute Laune. Kurz nach neun Uhr fand sich dann auch die erste Band des Abends auf der Bühne ein.

Vor kurzem noch bekannt als „Letzter Wille“, gaben die Jungs von „b.saite“ ihre Punkrocksongs zum Besten. Hartgesottene Fans zeigten sich da auch gleich vor der Bühne und bewiesen Textsicherheit.

So langsam füllte sich der Burghof mit neugierigen Besuchern, und nicht nur junge Leute fanden den Weg zum zweiten „Summer Open Air“. Die nächste Band „Rocketshop“ gehört, wenn man das so sagen kann, bereits zum Inventar des Open Airs, denn sie war bereits im letzten Jahr mit dabei. Sie überzeugte vor allem mit instrumentalen Zwischenparts in ihren Songs.

Anschließend spielte „radioaktiv“ aus Grevenbroich vor einem eher dürftig großem Publikum. Nur wenige Mobsey-Besucher zeigten Interesse an der jungen, aber hierzulande unbekannten Band.Die Jungs ließen sich davon jedoch nicht beeinfl ussen und heizten in gewohnter „Punkrockattitüde“ ein.

Erst bei der vierten und letzten Band des Abends, „nullbock“ aus Salzgitter, funkte es zwischen Musikern und Publikum so richtig: Die Deutschpunker animierten die Besucher zum Pogen und trafen mit ihren teils provokanten Texten genau ins Schwarze. Den Zuschauern gefiel das, vor allem überzeugten „nullbock“ auch mit ihren Coversongs von den Ärzten und den Toten Hosen.

msoa_2009_329.jpgKurz vor 12 Uhr gab es dann noch eine „bunte Überraschung“: Über dem Weferlinger Burghof erhellte ein Feuerwerk den Nachthimmel, und so fiel für die Besucher auch der Startschuss für die Party, die nun folgen sollte. Für passende Beats sorgte der DJ „Master of Sound“, der das Publikum gekonnt zum Tanzen animierte.

Das zweite „Mobsey Summer Open Air“ zog knapp 1 500 Besucher in den Burghof. Ein Dankeschön gilt der ganzen Mobsey-Crew und auch den Licht- und Tontechnikern, die das Event wieder einmal unvergesslich gemacht haben.

 

Quelle: Volksstimme