Leider hinterließ
das schlechte Wetter seine
Spuren auf dem Gelände, und
die Besucher mussten mit
Matsch und Pfützen Vorlieb
nehmen. Kein Grund jedoch
für miese Stimmung: Die Mobsey-
Crew zeigte sich als geschlossene
Truppe mit einheitlichen
Shirts und verbreitete,
wo man hinsah, gute Laune.
Kurz nach neun Uhr fand
sich dann auch die erste Band
des Abends auf der Bühne ein.
Vor kurzem noch bekannt als
„Letzter Wille“, gaben die
Jungs von „b.saite“ ihre Punkrocksongs
zum Besten. Hartgesottene
Fans zeigten sich da
auch gleich vor der Bühne und
bewiesen Textsicherheit.
So langsam füllte sich der
Burghof mit neugierigen Besuchern,
und nicht nur junge
Leute fanden den Weg zum
zweiten „Summer Open Air“.
Die nächste Band „Rocketshop“
gehört, wenn man das so
sagen kann, bereits zum Inventar
des Open Airs, denn sie war
bereits im letzten Jahr mit dabei.
Sie überzeugte vor allem
mit instrumentalen Zwischenparts
in ihren Songs.
Anschließend
spielte „radioaktiv“ aus
Grevenbroich vor einem eher
dürftig großem Publikum. Nur
wenige Mobsey-Besucher
zeigten Interesse an der jungen,
aber hierzulande unbekannten
Band.Die Jungs ließen
sich davon jedoch nicht
beeinfl ussen und heizten in gewohnter
„Punkrockattitüde“
ein.
Erst bei der vierten und letzten
Band des Abends, „nullbock“
aus Salzgitter, funkte es
zwischen Musikern und Publikum
so richtig: Die Deutschpunker
animierten die Besucher
zum Pogen und trafen mit
ihren teils provokanten Texten
genau ins Schwarze. Den Zuschauern
gefiel das, vor allem
überzeugten „nullbock“ auch
mit ihren Coversongs von den
Ärzten und den Toten Hosen.
Kurz vor 12 Uhr gab es dann
noch eine „bunte Überraschung“:
Über dem Weferlinger
Burghof erhellte ein Feuerwerk
den Nachthimmel, und so
fiel für die Besucher auch der
Startschuss für die Party, die
nun folgen sollte. Für passende
Beats sorgte der DJ „Master of
Sound“, der das Publikum gekonnt
zum Tanzen animierte.
Das zweite „Mobsey Summer
Open Air“ zog knapp 1 500
Besucher in den Burghof. Ein
Dankeschön gilt der ganzen
Mobsey-Crew und auch den
Licht- und Tontechnikern, die
das Event wieder einmal unvergesslich
gemacht haben.
Quelle: Volksstimme
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