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Zahlreiche Besucher erfreuten sich am Tanztheater "Hänsel und Gretel im Hexenwald" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald   
Montag, 8. Juni 2009

09_06_07_schulfest_walbeck.jpg„In Vorbereitung auf das diesjährige Schulfest hatten wir die Idee uns einmal mit einem Tanztheater zu versuchen und als die Idee zur Wirklichkeit wurde, entschieden wir uns die Aufführung vor der historischen Kulisse der Walbecker Domruine stattfinden zu lassen", erklärte Angelika Hantke, die zusammen mit Tina Döbel, Jana Hantke und Ulli Mühe die Idee entwickelte, den Text und die Musik gestalteten. 

Am Samstag war es dann soweit, das Tanztheater „Hänsel und Gretel im Hexenwald" wurde anlässlich des Schulfestes aufgeführt.

070604.jpgEin wenig Lampenfieber hatten die Akteure schon als sie sahen, dass rund 450 Gäste auf dem Hagen erschienen waren und das trotz widriger Witterung. Aber mit dem ersten Ton der Musik war alles verflogen und das Tanztheater lief ab wie am Schnürchen. Da konnte ja auch nichts schief gehen. Kurz nach Weihnachten begannen die wöchentlichen Proben und die vielen Stunden fleißiger Arbeit neben dem normalen Schulleben zeigten sich in der Qualität der Aufführung. Die Darsteller aus zwei Generationen Susanne Wenz als Hänsel, Lea-Antonia Schart, Aniko Kraska als Mama, Heike Grebe als Papa, Nadine Ottow als Schneewittchen, Jana Hantke als Hexe, Luise Douilett als Hase und Pauline Douilett als Rotkäppchen spielten als hätten sie nie etwas anderes gemacht.

Und dann waren da noch die 34 Tänzer der Pop-Körnchen und der Gruppe „Ravioli", die mit ihren Tänzen passend zum Thema das Publikum mitriss und anheizten. Dass das Tanztheater ein wenig vom originalen Märchen abwich ist schon aus der Besetzung sichtbar, aber mit Liedern von Otto, und Sätzen von Gretel am Backofen wie „Ich schiebe schon aber der Hintern von ihr ist zu dick", waren unter anderem Gags mit eingebaut, die nicht der Feder der Brüder Grimm  entstanden und zu Applaus und Lachern führten. Aber es soll noch nicht zu viel verraten werden, denn die Gruppe möchte das ganze Stück noch einmal Anfang des nächsten Schuljahres in Weferlingen aufführen.

Da der Applaus aber so stark war, entschloss man sich zu einer Zugabe, bei der Gretel und die Hexe beim Psychiater Philipp Lotsch vorsprachen. „Ich möchte mich bei allen fleißigen Helfern und ganz besonders bei den Eltern bedanken, die uns so toll unterstützt haben", war von Angelika Hantke am Ende der Aufführung zu hören und man sah ihr an, dass ihr ein großer Stein vom Herzen gefallen war, da die Aufführung so toll gelaufen war.

070606.jpgAuch die Schulleiterin Doreen Haensch bedankte sich herzlichst bei den Helfern und natürlich ganz besonders bei ihren Schauspielern der Grundschule und denen, die diese Aufführung mit einstudiert und aktiv unterstützt  hatten. Mit Kaffee und Kuchen, den es auch schon vor der Aufführung gab und diversen lustigen Spielen hinter der Domruine ging das Schulfest weiter. Reifenwerfen, Flaschenangeln, Luftballonbalancieren, Medizinballwurf, Torwandschießen und Slalomlauf mit einer PET - Flasche sorgten für Abwechslung und zahlreiche Preise bei den Kindern.