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Bei 19 Einsätzen fast 41 Stunden unterwegs PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald   
Sonntag, 15. März 2009
Jahreshauptversammlung der FFW WeferlingenSehr gut besucht war am Samstag die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr des Fleckens Weferlingen. Unter den Gästen konnte der Wehrleiter Stephan Walther den Abschnittsleiter Andreas Sulfrian, den Bürgermeister  des Flecken Weferlingen Hans Werner Kraul,  das Ehrenmitglied Horst Tober, den langjährigen Wehrleiter Joachim Nüse sowie eine Abordnung der Feuerwehr Grasleben begrüßen.

In seinem Jahresbericht zeigte der Wehrleiter, mit Fotos untermalt, die Arbeit der Kameraden des Jahres 2008 auf. Neben den "schönen" Dingen wie zum Beispiel die Braunkohlwanderung, die Unterstützung der Kindertagesstätte bei ihrer Winterwanderung, die Unterstützung beim Martinsumzug oder das Osterfeuer, wurden die Stützpunktwehr zu neun Bränden und zehn Hilfeleistungen gerufen. Bei den Hilfeleistungen waren neben der Beseitigung von ausgelaufenen Flüssigkeiten auch eine Befreiung einer im PKW eigeklemmten Person und eine Amtshilfe für die Kripo angefallen. Die außergewöhnlichste Hilfeleistung war die Befreiung eines Pferdes aus einem Graben und die mit 13:34 Stunden längste, beim Bahnunfall mit einem LKW auf der Helmstedter Straße in Weferlingen. Zwei Stoppelfeldbrände, zwei Wohnungsbrände mit je einer verletzten Person, zwei Schuppenbrände sowie ein Brand in einem leerstehenden Haus, ein Schwelbrand in der Barriere Rehm und ein PKW - Brand wurden von den Kameraden gelöscht.

Insgesamt waren die Weferlinger Kameraden bei den 19 Einsätzen fast 41 Stunden unterwegs. Positiv wurde auch hervorgehoben, dass bei jeder Tageszeit und an jedem Wochentag immer genügend Kameraden für die Einsätze zur Verfügung gestanden haben. Bei all den Einsätzen war auch noch genug Zeit für die Weiterbildung. So drückten 15 Kameraden zum Teil mehrmals bei verschiedenen Lehrgängen die Schulbank. "Eine gute Ausrüstung ist eine wichtige Voraussetzung um eine gute Arbeit zu leisten. In den letzten Jahren konnte die technische Ausrüstung weiter verbessert werden", meinte der Gerätewart Helge Klamka bei seinen Ausführungen. Er erwähnte aber auch, dass die Kosten für den laufenden Unterhalt fast alle Gelder verschlingen. Die geplanten Karosseriearbeiten am Tanklöschfahrzeug mussten zugunsten einer Reparatur am Mehrzweckfahrzeug auch verschoben werden. Mit den Worten: "Ich möchte mich auch im Namen der Kameraden bei der Gemeinde bedanken, die jedes Jahr Geld für die Ausstattung bereitstellt", schloss Helge Klamka seinen Jahresbericht.

Überall wird über Nachwuchssorgen gesprochen, in der Weferlinger Feuerwehr nicht. Zwei Mädchen und 12 Jungen sind in der Jugendwehr rege tätig. Zwei mal im Monat verrichten sie ihren Dienst, der sehr vielseitig ist. "Darunter war auch ein 24 - Stunden - Tag, an dem die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen konnten", berichtete der Jugendwart Ronny Fellecke. Zusammen mit den Jugendwehren aus Schwanefeld und Hödingen mussten sie unter anderem eine Ölspur beseitigen, eine vermisste Person im Dunkeln suchen und eine Ölsperre errichten. Stolz können die Weferlinger Jugendlichen auch auf den dritten Platz bei den Bereichswettkämpfen sein.

In der Veranstaltung wurden Denny Katzke und Martin Breier in die Feuerwehr aufgenommen, Chris Knuth und Patrick Siemann zum Oberfeuerwehrmann und Sebastian Piskorz, Sven Katzke, Ronny Fellecke und Rico Paul zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Außerdem wurden in Würdigung einer 10jährigen Mitarbeit Chris Knuth die Anstecknadel in der Stufe I sowie für eine 20jährige Mitarbeit Antje Almus-Walther  in der Stufe II verliehen. Bevor dann endlich zum Sturm auf das kalt - warme Buffet, das die Frauen mit viel Liebe zubereitet hatten, geblasen wurde, überbrachten der Bürgermeister Hans Werner Kraul, der Vorsitzende des Händlervereins, Volker Marquardt und der Abschnittsleiter Andreas Sulfrian ihre Grußworte, in denen sie einhellig die Arbeit der Kameraden und der Jugendwehr lobten. Die Jahreshauptversammlung wurde dann bis in die frühen Morgenstunden gemütlich ausgedehnt.