|
Am Samstag fand eine Braunkohlwanderung des MTV Weferlingen statt. Um
zehn Uhr sollte es von der Tankstelle losgehen und fünf Minuten davor sah es so
aus, als würde alles ins Wasser fallen. Nicht nur dass es regnete, es waren nur
sieben Wanderwillige vor Ort.
Aber dann füllte es sich doch sehr schnell und 35
Männer und Frauen konnten sich unter der Führung von Werner Ehlers auf den Weg
machen.
Diese führte sie zuerst zum Wasserturm. Hier hatte Werner Ehlers das
mit einer Sage belegte Sühnekreuz gefunden und
frei gelegt, so dass die Anwesenden einen Blick darauf werfen konnten,
während Ehlers die Sage zum Besten gab.
Von dort ging es durch den Wald nach Döhren zum Kohnteich, wo sich die
Teilnehmer mit Schmalz-, Leberwurst- und Rotwurststullen sowie Getränken und
kleinen "Muntermacher" stärken konnten. "Hier wollten wir schon letztes Jahr
hin, aber der Sturm hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht", meinte
Ehlers. In diesem Jahr war es nun der Regen, der die Planung verwarf.
Eigentlich sollte es über den Kirschberg, am Meerpfuhl vorbei, durch den Ort
zum Sportlerheim gehen, aber man entschloss sich eine Strecke auf der Straße zu
gehen und an der Liebesbank vorbei auf dem verkürzten Weg zum Ziel zu gelangen.
"Wir lassen uns den Grünkohl von der Barriere kommen, wer soll für solch eine
hungrige und große Truppe kochen", meinte der Vereinsvorsitzende Ralf Kraska.
Mit deftigem Kohl im Magen und diversen Getränken saßen die Wanderer des MTV
noch einige Zeit gemütlich zusammen.
|