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Joachim Hoeft präsentiert Bilderausstellung "Der Vorhang öffnet sich" |
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Geschrieben von Harald
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Dienstag, 24. November 2009 |
„Seit drei Jahren habe
ich bereits das Konzept für die Bilderausstellung mit meinen Bildern zur
Grenzöffnung im Kopf, aber kurz vor der Ausstellung kam es dann doch anders, noch
informativer", meinte Joachim Hoeft zur Ausstellungseröffnung „Der Vorhang
öffnet sich" am Sonntagabend im Ausstellungsraum des Heimat- und
Apothekenmuseum Weferlingen. Die Stühle im Raum reichten bei weitem nicht, so
viele Interessierte waren der Einladung gefolgt.
Nach den kurzen einführenden
Worten durch Achim Hoeft zeigten die Amateurfilmer Karl-Heinz Gebhard und
Karl-Otto Riecke ihren vierminütigen Film „Endlich" und ernteten reichlich
Applaus. „Bis heute morgen habe ich von dem, was jetzt kommt noch nichts
gewusst", erklärte Achim Hoeft.
Der Weferlinger Helmut Schild hatte bei den
beiden entscheidenden Tagen zur Grenzzaunöffnung mit seinem Kassettenrecorder
das Geschehen am Grenztor und den Weg dahin mitgeschnitten. Da gab es dann doch
schon bei vielen Gästen Gänsehaut, als Pfarrer Klaus Ingelmann am Abend des 15.
November zu Zuversicht aufrief als man erfuhr, dass das Tor noch nicht geöffnet
wurde. „Ich habe den Sonnabend, als das
Tor um sechs Uhr geöffnet wurde noch recht gut in Erinnerung, dass da aber eine
Blaskapelle war habe ich völlig verdrängt", meine ein Gast, als die originalen
Töne aus dem Kassettenplayer kamen, den Hoeft hochhielt. Mit diesen
historischen Tonaufnahmen, die jetzt digitalisiert werden, hatte Helmut Schild
eine große Bereicherung für den Abend geliefert. Viele Bürger hatten sich beim
Betrachten der Bilder von Achim Hoeft wiedererkannt.
Umso größer war das
Erstaunen, als sich viele Weferlinger im Film „Die Grenze zwischen Weferlingen
und Grasleben" der beiden Filmamateure wiedererkannten. Der Applaus für all
jene, die diesen Abend mit vielen Erinnerungen an den historischen Tag versorgt
haben zeigte, dass ihre Mühen auf viel Anerkennung gestoßen waren.
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