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Neues Gedenk-Kreuz zwischen Weferlingen und Grasleben wurde aufgestellt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald   
Mittwoch, 11. November 2009

111103„Schön das sie hier sind", begrüßte der Weferlinger Pfarrer Klaus Ingelmann die über 50 Bürger, die trotz Regens in die Nähe der ehemaligen Grenze zwischen Grasleben und dem Flecken Weferlingen gekommen waren. „Vor zwanzig Jahren haben wir hier bei Dunkelheit ein Kreuz zur Erinnerung der Jahre 61 - 89 aufgestellt, immer noch mit Angst erfüllt, ob das denn nun wirklich wahr ist.

Da gab es diese Straße und den Weg noch nicht, da hatten wir auch noch keine Feuerwehr, die uns mit Licht versorgt", erinnerte sich der Pfarrer.

 

 111104Anlass des Treffens, das durch die Freiwillige Feuerwehr Weferlingen abgesichert wurde, war die Erneuerung des Kreuzes. Das erste, das auch wie das zweite durch den Förster Bremer gebaut wurde, war verwittert und sollte nun durch ein Kreuz aus Eichenholz, das aus dem Grenzwald zwischen Döhren und Grasleben stammt, ersetzt werden. „Diese Eiche ist zwischen Mienen gewachsen und hat sich durchgesetzt, also ein würdiges Holz für dieses Weferlinger Kreuz", meinte Ingelmann.

Unter Trompetenklängen von Gottfried Helmke wurde dann das neue Kreuz von Horst Pitterling, Peter Lauret, Manfred Paetschke und Burkhard Kleinecke bei strömenden Regen minutengenau zur Verkündung der Grenzöffnung aufgestellt.

 

„Lassen sie und wie auch vor zwanzig Jahren einen kräftigen Applaus in Richtung Grasleben erklingen, der mit dem Wunsch verbunden ist, das wir weiter zusammenwachsen werden. Das Zusammenwachsen ist ein langer Weg, aber auch die 40 Jahre der Trennung waren lang", meinte der Pastor abschließend.

Mit Tee und Glühwein konnten sich die Durchgefrorenen noch aufwärmen, bevor sie den Heimweg antraten.