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„Schön das sie hier sind", begrüßte der Weferlinger Pfarrer
Klaus Ingelmann die über 50 Bürger, die trotz Regens in die Nähe der ehemaligen
Grenze zwischen Grasleben und dem Flecken Weferlingen gekommen waren. „Vor
zwanzig Jahren haben wir hier bei Dunkelheit ein Kreuz zur Erinnerung der Jahre
61 - 89 aufgestellt, immer noch mit Angst erfüllt, ob das denn nun wirklich wahr
ist.
Da gab es diese Straße und den Weg noch nicht, da hatten wir auch noch
keine Feuerwehr, die uns mit Licht versorgt", erinnerte sich der Pfarrer.
Anlass des Treffens, das durch die Freiwillige Feuerwehr Weferlingen
abgesichert wurde, war die Erneuerung des Kreuzes. Das erste, das auch wie das
zweite durch den Förster Bremer gebaut wurde, war verwittert und sollte nun
durch ein Kreuz aus Eichenholz, das aus dem Grenzwald zwischen Döhren und
Grasleben stammt, ersetzt werden. „Diese Eiche ist zwischen Mienen gewachsen
und hat sich durchgesetzt, also ein würdiges Holz für dieses Weferlinger
Kreuz", meinte Ingelmann.
Unter Trompetenklängen von Gottfried Helmke wurde
dann das neue Kreuz von Horst Pitterling, Peter Lauret, Manfred Paetschke und
Burkhard Kleinecke bei strömenden Regen minutengenau zur Verkündung der
Grenzöffnung aufgestellt.
„Lassen sie und wie auch vor zwanzig Jahren einen
kräftigen Applaus in Richtung Grasleben erklingen, der mit dem Wunsch verbunden
ist, das wir weiter zusammenwachsen werden. Das Zusammenwachsen ist ein langer
Weg, aber auch die 40 Jahre der Trennung waren lang", meinte der Pastor abschließend.
Mit Tee und Glühwein konnten sich die Durchgefrorenen noch aufwärmen, bevor sie
den Heimweg antraten.
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