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Früher als gewohnt hatte der Rassekaninchenzuchtverein G 783 Einigkeit
Weferlingen e.V. zu seiner Jungtierschau eingeladen. „Im letzten Jahr ist uns das Wasser in den Näpfen eingefroren.
Da haben wir uns entschlossen die Schau vorzuverlegen", weiß der Vorsitzende
Hans-Joachim Miehe zu berichten. 41 Züchter aus Alleringersleben, Bahrdorf,
Ivenrode, Wolfsburg und Weferlingen stellten 228 Tiere im Weferlinger
Schafstall zur Schau.
Die Preisrichter Detlef Krause, Frank Hanisch und Norbert
Schmidt hatten die Tiere bereits im Vorfeld der Ausstellung bewertet.
Vereinsmeister 2009 wurde dabei Friedhelm Kannnicht, Vereinsjugendmeister
Philipp Hirschfeld und Jungtiergästemeister Hans-Joachim Schenk. Den besten Rammler stellte Hartmut Täger aus,
die beste Häsin hatte Hans-Joachim Schenk und das beste Tier der Jugend zeigte
Laura Wall. Den Pokal des Bürgermeisters bekam der Ausstellungsleiter Toni
Ferchland.
Der begrüßte auch die Anwesenden, unter denen der Weferlinger
Bürgermeister Hans Werner Kraul, sein Vorgänger Horst Tober sowie der
Vorsitzende des Börde - Ohre Kreisverbandes Martin Stichnoth waren. Er würdigte
in seinen Worten die Leistung der Züchter und stellte fest, dass bei der
Ausstellung eine ungewöhnlich große Anzahl von Deutschen Riesen zu bewundern
ist. Er versäumte es als angehender Tierarzt auch nicht, auf die Bedeutung des
gesunden Kaninchenfleischs einzugehen.
„Ihr seit mit eurer Ausstellung ein Teil
des kulturellen Lebens im Flecken Weferlingen. Wer nostalgisch veranlagt ist,
sollte noch einmal mit dem Fotoapparat im Schafstall Bilder machen. Eure
nächste Ausstellung wird im nächsten Jahr im neuen Begegnungshaus sein und ich
freue mich wie ein Kind euch dort begrüßen zu können", meinte der Schirmherr
der Ausstellung, Weferlingens Bürgermeister Hans Werner Kraul in seinem
Grußwort. Martin Stichnoth würdigte die guten Ergebnisse und die hohe Qualität
der Ausstellung. „Macht weiter so.
Schön, dass ihr hier in Weferlingen eine so
gute Unterstützung durch die Gemeinde habt. Besonders schön ist es auch, dass
ihr im neuen Saal ausstellen dürft, dass ist nicht überall so. Viele Gemeinden
scheuen sich davor, weil es doch mehr Staub gibt als bei anderen Veranstaltungen",
meinte er.
„Hiermit erkläre ich die Rassekaninchenschau für eröffnet", war
nochmal kurz vom Bürgermeister zu hören. Zahlreiche Bürger besuchten die
Ausstellung und erfreuten sich an den gepflegten Tieren, nahmen das
Imbissangebot an und versuchten ihr Glück bei der Verlosung, bei der es 400
Preise zu gewinnen gab. Die jüngsten Besucher konnten im Streichelzoo
possierliche Kaninchen streicheln und mal auf den Arm nehmen.
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