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Das traditionelle Hoffest in Döhren, das durch den Heimatverein
organisiert und durchgeführt wird, hat sich zu einem festen kulturellen
Höhepunkt des Ortes am ersten Septemberwochenende eine jeden Jahres entwickelt,
so auch am letzten Wochenende, wo das siebte Hoffest stattfand.
Los ging es am
Sonnabend mit dem „Tanz auf der Tenne". DJ Jens sorgte mit seiner passenden
Musik dafür, dass die Tanzfläche selten leer war. Mit riesen Stimmung bei
entsprechender Versorgung feierten viele Gäste in den neuen Tag hinein. Der
lockte dann ab dem Mittag wieder zahlreiche Gäste zum Hoffest. Besucher aus
Döhren, Behnsdorf, Weferlingen, Walbeck, Magdeburg und Niedersachen, um nur
einige zu nennen, wurden mit einem abwechslungsreichen Angebot auf dem Hof von
Schenkes verwöhnt.
Auch in diesem Jahr konnten die Mitglieder um ihre
Vorsitzende Gerda Heinecke allerlei organisieren. So waren verschiedene
Oldtimer zu bestaunen, die mobile Apfelpresse aus Kathendorf verwandelte
mitgebrachte Äpfel zu Most, Gegrilltes und eine deftige Suppe aus der
Gulaschkanone stillten den Hunger, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr
präsentierten ihre Technik, die Familie Preckel aus Hödingen bot Kutschfahrten
an, Toni Ferchland aus Walbeck war mit verschiedenen Kaninchen nebst einem
kleinen Streichelgehege angereist und die Jägerschaft aus Wolfenbüttel
informierte über die heimische Tierwelt.
Eine besondere Attraktion hatte die
Familie Kleemann vom Juliushof mit ihren Alpaka und die Familie Möhring mit
ihren Eseln mit auf den Hof gebracht. Heiß ging es bei der Schlacht am
Kuchenbuffet her. Die Frauen vom Heimatverein hatten alle händevoll zu tun, um
dem Andrang auf den leckeren Kuchen und dem duftenden Kaffee gerecht zu werden.
„Ich möchte mich ganz herzlich bei allen fleißigen Helfern und Sponsoren
bedanken. Mei besonderer Dank gilt den Frauen, die uns den Kuchen zur Verfügung
gestellt haben. Der Erlös kommt unserem Verein zugute. Einen Teil werden wir
aber spenden", meinte die Vorsitzende des Heimatvereins. Und hier hat sie ein
spezielles Ziel im Auge. So wie der Erlös aus der großen Verlosung, die durch
zahlreiche Sponsoren unterstützt wurde, soll auch die Spende für die Errichtung
eines Spielplatzes in Döhren verwendet werden.
Krönender und kultureller
Abschluss des gelungenen Hoffestes bildete der Auftritt des Chores „Musici" aus
Alleringersleben unter Leitung von Reiner Herr. Mit beschwingten Weisen wie
„Hoch auf dem gelben Wagen", „Ho unser Mahd", „Horch was kommt von draußen
rein", bis hin zu Mozarts „Kleine Nachtmusik" erfreute der Chor seine Gäste und
wurde mit reichlich Applaus belohnt.
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