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Über 50 Kürbissorten wurden auf dem Museumshof Markgrafscher Hof in Grasleben bestaunt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald   
Mittwoch, 30. September 2009
200905 Die älteste Kulturpflanze der Welt, die bereits vor 8000 Jahren auf dem Speisezettel in Mittel- und Südamerika stand, war am Sonntag das Thema des 22. Hoffestes auf dem Museumshof Markgrafscher Hof in Grasleben. Ein Kürbisfest mit buntem Treiben zog rund 150 Gäste aus Grasleben und der Umgebung zu diesem kulturellen Höhepunkt im Ort an.

Rund 50 bis 60 von 300 Kürbissorten, die es gibt, konnten bestaunt und wie auch süß-sauer eingelegte Kürbisse und Kürbismarmelade gekauft werden.

Auf diversen Informationstafeln konnten die Besucher viel Interessantes über die Frucht, die erst im 15. Jahrhundert nach Europa kam, erfahren. Walter Bradt, der mit Herz und Seele dem Museumshof verschrieben ist, hatte aus Tansania mehrere Kalebassen  mitgebracht, die  aus der ausgehöhlten und getrockneten Hülle eines Flaschenkürbisses, der wohl ältesten Kürbisart die seit der Urzeit bekannt ist, gefertigt und als Gefäß benutzt werden.

Bereits zum Kaffee konnten sich die zahlreichen Gäste mit Kuchen verschiedenster Art, natürlich auch mit Kürbiskuchen, stärken. Was man noch alles aus Kürbis zaubern kann zeigten die Frauen auf ihrem Kürbisbuffet. Kürbissuppe, gebratene Kürbisstreifen, Kürbisbrot, mit Hackfleisch gefüllte Kürbisse, Kürbispizza und Kürbispuffer dufteten lecker und schmeckten noch viel besser.

„Alles was hier angeboten wird wurde auf eigene Kosten der Familien angefertigt. Der Erlös kommt unserem Museumsbau zu Gute", erklärte Walter Bradt, der mit dem gelungenen Tag sehr zufrieden war.